Wir pflanzen Gesundheit.

Apfel

Malus

Weitere Namen: —

Familie: Rosengewächse (Rosaceae)

Inhaltsstoffe: Mineralien und Spurenelemente (z.B. Kalium, Eisen, Magnesium, Kalzium, Phosphor), Vitamine (Provitamin A, B1, B2, B6, E, C, Folsäure, Niacin), Pektin-Ballaststoffe, Sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. Polyphenole, wie z.B. Flavonoide; Caroti-noide)

In der Küche
Äpfel werden meist roh gegessen, aber auch in der süßen und pikanten Küche verwendet. Man denke etwa an Apfelstrudel und –kuchen oder an Rotkraut, in das traditionell auch ein Apfel hineingerieben wird. Auch in manchen Salaten sind Äpfel eine delikate Zutat.

Es gibt Apfelsorten, die im Geschmack von süß bis säuerlich reichen. Äpfel werden das ganze Jahr hindurch angeboten, stehen also immer zur Verfügung. Beim Verzehr sollte die Schale an den Früchten gelassen werden, um die Ballaststoffe und Polyphenole zu schützen.

Für das Wohlbefinden
Von Griechenland über Italien und von den Römern nach Mitteleuropa importiert, erlebte die Frucht hier eine Hochkultur. Bereits im 8. Jahrhundert galt der Apfel als gesundheitsfördernde Frucht. Kein Wunder bei der Menge an wertvollen Inhaltsstoffen.

„An apple a day keeps the doctor away!“ so heißt ein geflügeltes Wort. Doch obwohl Äpfel viele unterschiedliche Vitamine und Mineralstoffe enthalten sind es vor allem die sekundären Pflanzenstoffe, die ihn besonders gesund machen. Polyphenole gelten als Radikalfänger, schützen also vor krebserregenden Substanzen, schwächen Entzündungsreaktionen ab und wirken gegen Bakterien und Viren. Außerdem wirken sie antioxidativ und unterstützen das Immunsystem. Zur Gruppe der Polyphenole zählen u.a. Flavonoide, die auch als Radikalfänger bekannt sind. Polyphenole, aber auch das in Äpfeln enthaltene Pektin helfen den LDL-Cholesterinwert zu senken. Rohe Äpfel enthalten beispielsweise 3,6 mg. des Polyphenols Quercetin pro 100 g. Außerdem enthalten Äpfel Carotinoide (Beta-Carotin, Lutein). Auch sie sind Radikalfänger und wirken antikarzinogen. Außerdem wirken auch sie sich positiv auf das Immunsystem aus.

Das bedeutet aber nicht, dass die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe keine Wirkung haben. Aber es gibt Früchte, die mehr der jeweiligen essentiellen Substanzen enthalten. So enthalten 100 g Apfel zum Beispiel etwa 12 mg Vitamin C, frische Clementinen 54 mg pro 100 g und Acerola gar 1700 mg je 100 g.

 

Quellen:
(1) Bohlmann, F.; Ullmann, M. Essen als Medizin, 140 Lebensmittel für mehr Gesundheit. Gräfe und Unzer, München, 2013.
(2) Eichelbeck, R. Gesundheit die man essen kann. Bio Ritter Verlag, Tutzing, 2012.
(3) Elmadfa, I. Ernährungslehre, 2. Aufl., Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart. 2009.
(4) Elmadfa, I. et al. Die große GU Nährwert Kalorien Tabelle, Gräfe und Unzer, Ausg. 2014/15.

Menü