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Zitrone

Citrus/limon

Weitere Namen: —

Familie: Rautengewächse (Rutaceae)

Inhaltsstoffe: Vitamine (A, B1, B2, B3, B5, B6, B9, E und besonders C), Ballaststoffe, Mineralien und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor, Zink, Mangan, Selen, Eisen, Kupfer), Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe

Gesundheit: Immunsystem, Wundheilung, entzündungshemmend, Cholesterin- und Fettstoffwechsel, vorbeugend gegen Krebs, Anti-Aging

In der Küche
Die Zitrone, die aus einer Kreuzung von Zitronatzitrone und Bitterorange entstanden ist, kam vermutlich aus China oder Indien über die Araber im 8. Jahrhundert nach Spanien und Sizilien und breitete sich von da in ganz Europa aus. Zu Beginn wurde sie als eine Art Essig verwendet und später wurde besonders die Schale dafür eingesetzt, um alkoholische Getränke aromatisch aufzufrischen.

In gepresster Form wird die Zitrone gern in kalten oder warmen Getränken konsumiert, aber auch als Eis findet sie großen Gefallen. Wegen ihres sehr sauren Geschmacks, wird ihr Fruchtfleisch sehr selten roh gegessen, aber ihr Saft wird verwendet, um Gerichte oder Getränke im Aroma zu verfeinern. Auch für Salatdressings ist Zitronensaft heute eine beliebte Zutat. Neben dem Einsatz als Nahrungsmittel, kann die Zitrone auch zur Desinfektion verwendet werden und als Geruchshemmer dienen.

Für das Wohlbefinden
Als altbewährtes Hausmittel findet die Zitrone heute meist in Kombination mit Kräutern oder Honig ihren Platz in Tees gegen Erkältungsbeschwerden, Halsschmerzen oder Kehlkopfent-zündung. Auch „heiße Zitronenlimonade“ mit Honig ist ein beliebtes Hausmittel bei Erkältungen. Als Grund dafür wird immer wieder ihr hoher Vitamin C Gehalt genannt. Zitronensaft enthält pro 100 g 53 mg Ascorbinsäure, also Vitamin C. Allerdings gibt es Früchte und Gemüse, das noch viel mehr Vitamin C aufweist, wie z.B. Sanddornsaft Guave (273 mg/100 g), Papayas (80 mg/100 g), Brokkoli (115 mg/100 g) oder Paprikaschoten (120 mg/100 g). Der Vitamin C-Bedarf eines gesunden Erwachsenen beträgt übrigens 100 mg täglich, Raucher sollten 150 mg pro Tag zu sich nehmen.

Auf die Haut aufgetragen soll ihr Saft gegen Hautunreinheiten helfen. In Süditalien verwendet man eine Mischung aus Olivenöl und Zitronensaft als Mittel gegen Sonnenbrand.

 

Quellen
(1) Bohlmann, F.; Ullmann, M. Essen als Medizin, 140 Lebensmittel für mehr Gesundheit. Gräfe und Unzer, München, 2013.
(2) Eichelbeck, R. Gesundheit die man essen kann. Bio Ritter Verlag, Tutzing, 2012.
(3) Elmadfa, I. Ernährungslehre, 2. Aufl., Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart. 2009.
(4) Elmadfa, I. et al. Die große GU Nährwert Kalorien Tabelle, Gräfe und Unzer, Ausg. 2014/15.

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