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Zwiebel

Allium cepa

Volksnamen: Küchenzwiebel, Gemeine Zwiebel

Familie: Lauchgewächse (Allioideae)

Inhaltsstoffe: Saponine, Allicin, Flavonoide, Mineralien (z.B. Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Mangan, Zink), Vitamine (z.B. C), Sekundäre Pflanzenstoffe (Sulfide, Saponine, Flavonoide)

In der Küche
Die Zwiebel zählt zu den ältesten Kulturpflanzen. Ihre Heimat ist vermutlich Zentralasien. Früher war die Zwiebel ein Nahrungsmittel der armen Leute, der ungebildeten Bevölkerung. Und sie war beliebt beim einfachen Volk, das ihre nährende und heilende Wirkung erkannte. Heute ist sie aus keiner Küche der Welt mehr wegzudenken, egal auf welchen Kontinent man blickt. Oft spielt sie neben anderen Zutaten eine Hauptrolle, wie zum Beispiel in manchen Eintöpfen.

Für das Wohlbefinden
In Ägypten wurde die Zwiebel schon Jahrhunderte vor Christus vor allem wegen seiner angeblich steigernden Wirkung auf die Lebenskräfte und die Potenz als heilige Pflanze verehrt. Neben diesen Funktionen ist die Zwiebel außerdem sehr nahrhaft, denn sie enthält Eiweiß, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Mineralien, Vitamine und wichtige sekundäre Pflanzenstoffe.

So stimulieren Saponine beispielsweise das Immunsystem und wirken Cholesterin-senkend. Aber auch die in der Zwiebel enthaltenen Sulfide wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Die zur Gruppe der Polyphenole zählenden Flavonoide helfen ebenfalls das Immunsystem anzuregen. Außerdem schützen sie vor krebserregenden Substanzen.

Seit Jahrhunderten gilt die Zwiebel auch als Hausmittel gegen Erkältungen. So erleichtert zum Beispiel Zweibeltee das Abhusten. Dazu eine Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und fünf Minuten in einem halben Liter Wasser köcheln lassen. Den abgeseihten Tee kann man mit Honig oder Kandiszucker süßen. Bis zu 4 Tassen am Tag trinken! Bei Ohrenschmerzen und Schnupfen sind auch Zwiebelwickel beliebt. Dazu 1 bis 2 grob gehackte Zwiebel in ein Leinentuch einrollen und um den Hals wickeln oder ein Päckchen formen und auf die Ohren legen.

 

Quellen:
(1) Bohlmann, F.; Ullmann, M. Essen als Medizin, 140 Lebensmittel für mehr Gesundheit. Gräfe und Unzer, München, 2013.
(2) Eichelbeck, R. Gesundheit die man essen kann. Bio Ritter Verlag, Tutzing, 2012.
(3) Elmadfa, I. Ernährungslehre, 2. Aufl., Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart. 2009.
(4) Elmadfa, I. et al. Die große GU Nährwert Kalorien Tabelle, Gräfe und Unzer, Ausg. 2014/15.

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